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Kundgebung vom 8.3.2008

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10.03.2008 |
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PRESSEMITTEILUNG
4. AUGUST 2004
EINE LÖSUNG MIT ZUKUNFT
Anlässlich der Pressekonferenz vom 14.
Juli 04 wurde seitens der Arbeitsgruppe“ Spitalmedizinische Versorgung des
Seebezirks „ der Schlussbericht vorgestellt. Dieser wird im Laufe des
Monates August dem Staatsrat und zur Genehmigung vorgelegt.
Der gemeinsam erarbeitete und vorgelegte Bericht zeigt eine Lösung mit
Zukunft auf.
Die Vorgaben der Spitalplanung 97 und der Staatsratbeschluss von Anfang
Januar 2003 zeigten dem Spital des Seebezirkes eine düstere Zukunft auf. Die
darauf erfolgte Gründung des Vereines „Akutversorgung Region See“ mit der
parallel verlaufenden Unterschriftensammlung haben das im Seebezirk
herrschende Unverständnis für die von Staatsrat vorgeschlagene Lösungsmodell
aufgezeigt. 16'000 Unterschriften, innerhalb von 3 Monaten gesammelt, für
die Beibehaltung einer Akutversorgung in der Region haben den Willen der
Bevölkerung klar manifestiert.
Die am 24. Januar 04 in Murten und Merlach erfolgreich durchgeführte
Manifestation mit mehr als 5'000 Teilnehmern haben die Bedürfnisse der
Bevölkerung klar untermauert.
In mehr als 10 Sitzungen innerhalb der Verhandlungsdelegation und
zusätzlichen Sitzungen in den Vorbereitungsgremien, haben Mitglieder die
Möglichkeiten und Chancen eines „Bezirkspitals“ analysiert und
Lösungsvarianten vorgeschlagen. Mit der nun gemeinsam erarbeiteten Variante
wird dem zweisprachigen Spital des Seebezirkes die Akutversorgung und die
Notfallversorgung über 24 Stunden an 7 Tagen die Woche garantiert und
zusätzlich eine neue Mission erteilt.
Das heisst konkret,
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die Beibehaltung von 25 Akutbetten,
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die neu geschaffenen 25 Betten für das
neue „Kompetenzzentrum für Geriatrie“ für den Norden des Kantons, das eine
befristete Behandlung älterer Patienten beinhaltet,
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und zusätzlichen 3 Betten für eine
Tagesklinik „für ambulante Psychiatrie“, |
ermöglicht es, ein zukunftsorientiertes
Angebot zu gewährleisten. Zudem werden am Spital des Seebezirkes, wie
bisher, während den Wochentagen planbare chirurgische Eingriffe vorgenommen.
Im Jahr werden im Spital des Seebezirkes nur wenige Operationen, die in der
Nacht oder am Wochenende vorgenommen wurden, wegfallen. Die restlichen
Eingriffe können weiterhin und wie bisher durchgeführt werden.
Für die Notfallversorgung steht das Spital nach wie vor Tag und Nacht offen
und wird durch einen Facharzt, unterstützt durch die Röntgenabteilung und
dem Labor, betrieben.
Mit Bedauern mussten wir aber auch akzeptieren, dass die Geburtenabteilung
auf Ende Jahr geschlossen wird und die Ärzte, für Geburten, sich an einem
andern Spital akkreditieren lassen müssen. Weiterhin sind aber
gynäkologischen Eingriffe in Merlach möglich. Wir gehen davon aus, dass die
ansässigen Ärzte diese Möglichkeit nutzen.
Es ist uns auch klar, dass das vorgeschlagene Modell noch viel
Umsetzungsarbeit benötigt und auf die enge Zusammenarbeit der Ärzte und der
Spitalleitung angewiesen ist.
Eine Chance für die Zukunft, die auch durch die Bevölkerung der Region See
getragen werden muss, um die uns zugesagten Missionen erfüllen zu können.
Wir halten ein offenes Auge auf die Umsetzung des vorgeschlagenen
Leistungsangebotes des Spitals des Seebezirkes und bleiben kritisch.
Wir hoffen, dass der Geist vom 24. Januar 2004 über die Parteigrenzen hinaus
fortlebt und die gemeinsamen Interessen des gesamten Bezirkes als Einheit
auch für zukünftige Projekte weiterlebt.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne
zur Verfügung.
Kontakte und Informationen
Werner Zürcher - Tel 026 670 36 66
Präsident Verein „Akutversorgung Region See“,
Grossrat,
Mitglied der Verhandlungsdelegation.
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